Alles oder nichts?

Diese Philosophie ist im deutschen Sprachgebrauch allgegenwärtig. Und dank der zahlreichen Anbieter von Sportwetten und Online Casinos spricht vieles dafür, dass sich diese Philosophie bei dem einen oder anderen bereits sogar verewigt hat. Immer wieder hört man, wie jemand so redet und danach handelt. Es wird meist mit Mut und Entschlossenheit gleichgesetzt, und oft genug werden solche Spielertypen dafür bewundert, was sie zu weiteren solcher Wetteinsätze verleitet. Solange bis nichts mehr da ist. Darum wollen wir in unserem heutigen Artikel dem Mythos des „Alles oder nichts“ einmal näher zu erklären versuchen und zeigen, warum „wenig oder nichts“ die bessere Alternative ist.

Woher stammt „alles oder nichts“?

Der Ausspruch hat zwei Ursprünge, zum Einen aus der Wissenschaft und zum Anderen aus der Unterhaltungsbranche. In der Wissenschaft wird das sogenannte „Alles oder nichts Gesetz“ dann in Betracht gezogen, wenn man, um eine bestimmte Reaktion zu erhalten, einen enorm großen Impuls setzen muss. Dies betrifft zum Beispiel die Zellforschung, hier muss ein bestimmter Impuls gesetzt werden, damit überhaupt etwas passiert, da drunter geschieht gar nichts.

In der Unterhaltungsbranche gab es diverse Quizshows, die sich diesem Ausspruch bedienten, um die Kandidaten zu möglichst hohen Einsätzen zu bewegen. Dies war weniger der Motivation geschuldet, dass dadurch die Chance des Gewinnes steigt, als der Absicht, dass dies für die Zuschauer zu Hause den größeren Unterhaltungswert bietet. Es wurde dem „Alles oder nichts“ auf diese Weise etwas Heldenhaftes und Mutiges eingehaucht. Das Problem daran: Viele Menschen habe das geglaubt und tun dies noch heute.

Beim Spiel um Geld sind wir aber weder in der Zellforschung, noch sollte unser Spiel jemand anderem als Unterhaltung dienen. Unser Spiel kann deswegen sehr gerne für den Zuschauer langweilig sein, wenn es uns die nötigen Gewinne bringt. Hier gilt es sich zu fragen, was mein Resultat sein soll.

Es lässt sich fast alles berechnen

Diese Berechnungen drücken sich dann in den jeweiligen Quoten aus und hier gilt es für einen gesunden Mix aus überschaubaren Einsätzen zu sorgen. Bei Einzelwetten liegt der Minimaleinsatz pro Spiel je nach Anbieter zwischen 10 Cent und einem Euro. Da nun Einzelwetten alles andere als gewinnträchtig sind, ergeben Kombi-Wetten durchaus mehr Sinn.

Hier gilt es dann mit viel Geduld und Konstanz für den nötigen langfristigen Erfolg zu planen. Schnellschüsse, besonders bei den „totsicheren-Tipps“, sollten unbedingt vermieden werden. Das ist eine Grundregel. Kein Profi, unter Profis verstehen wir die, die in der Lage sind mit Wetten ihren Lebensunterhalt zu verdienen, lässt sich auf ein „alles oder nichts“ ein. Niemals!

In Reno lässt sich das besonders gut beobachten

Die US-Metropole Reno ist neben Las Vegas die zweitgrößte Spielerstadt in den USA. Nach Reno verschlägt es vor allem die Profi-Spieler, denn Las Vegas hat sich in ihren Augen immer mehr auf Show und den Tourismus fokussiert. In Reno wird einfach nur gespielt und den Profis beim Spiel über die Schultern zu blicken kann sehr lehrreich sein.

Es sind nämlich die kleinen Einsätze die sie finanziell unabhängig und frei gemacht haben, es mag auf den ersten Blick oft unspektakulär ausschauen, wenn immer nur die kleinen Jetons auf dem Spielfeld landen. Wer aber mehrere Stunden so spielt, der nimmt seinen Anteil mit nach Hause und genau darum soll es beim Spielen und Wetten gehen. Wir empfehlen Ihnen daher Ihre Einsätze zu splitten und nach Wahrscheinlichkeiten zu staffeln, es gibt im Netz eine ganze Reihe interessanter Modelle anhand derer man seine Einsätze besser planen kann, ohne dabei Gefahr zu laufen, in einem Spiel alles zu verlieren.